Elke Weiler: Glücksorte in Nordfriesland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elke Weiler ist nicht nur die Autorin des beliebten Reiseblogs  Meerblog.de, der jüngst zum vierten Mal auf dem ersten Platz der deutschsprachigen Reiseblogs landete. Sie hat auch bereits etliche Bücher geschrieben, darunter mehrere Reisebücher. Ihr neues Buch erschien in diesem Frühjahr in der Glücksorte-Reihe des Düsseldorfer Droste Verlags unter dem Titel „Glücksorte in Nordfriesland“.

 

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung fiel in die Zeit der Reiseverbote, die wegen der Covid19-Pandemie ausgesprochen wurden. Wenn praktisches Reisen ausfällt, hilft das Lesen von Reiseliteratur über das Schlimmste hinweg. Den Beweis gibt es hier:

 

 

80 x Glück

 

Ich war sehr neugierig auf die nordfriesischen Glücksorte. Zugegeben erwartete ich vor allem eine Wiederholung bekannter Ausflugsziele und beliebter Empfehlungen, so wie ich sie inzwischen häufig gelesen habe.

 

Überwältigend schöne Orte wie der Strand von Sankt Peter Ording, die zauberhaften Grachten von Friedrichstadt oder der Rote Haubarg auf Eiderstedt – dies sind Ziele, die viele Nordfrieslandkenner immer wieder ansteuern, weil sie auch nach mehreren Besuchen faszinierend und beglückend bleiben. Doch Nordfriesland hat noch viel mehr zu bieten und Elke Weiler weiß das. Schwimmen im Naturbad in Niebüll oder an der Treene, Wandern am Gotteskoog-See, den Garten bei der Nolde-Stiftung erkunden, den besten Fisch genießen und wissen, wo der Sonnenuntergang am spektakulärsten wirkt – das sind nur einige ihrer 80 nordfriesischen Highlights, die Glücksgefühle bescheren.

 

Ich traf in Elke Weilers Buch auch auf kleine schnuckelige Geschäfte und Cafés. Einige kannte ich bereits und finde es fabelhaft, dass sie hier einem größeren Publikum vorgestellt werden. Es sind diese mit Hingabe von ihren Inhabern geführten Läden, die ein feines Sortiment bieten, das es so sonst nirgendwo gibt (wie auch die „EMMA“ in Tönning).

 

Jeder Ort wird auf einer ganzen Seite im Text beschrieben und mit einem ebenfalls ganzseitigen Foto abgebildet. Unterhaltsame Anekdoten, historische Fakten und Tipps zur Anreise erhöhen den Lesespaß und erleichtern die Ausflugsplanung.

 

Persönlicher Glücksort Tönning

 

Tönning ist laut Elke Weiler das „wohl schönste Städtchen der Halbinsel Eiderstedt“. Das fanden wir vor ein paar Jahren auch und beschlossen, hier noch einmal Wurzeln zu schlagen. Ein uraltes Stadthäuschen mit tüchtig Sanierungsbedarf stand zum Verkauf. Es war beinahe Liebe auf den ersten Blick und unsere Kaufentscheidung fiel schnell. Seither leben und arbeiten wir hier an unseren Schreibtischen in unseren Jobs und parallel dazu renovieren und erhalten wir unser altes Schätzchen. Dieses Leben macht uns glücklich, weil wir am für uns richtigen Ort sind. Es freut uns ganz besonders, dass Tönning in Elke Weilers neuem Buch gleich mehrfach zur Sprache kommt und glänzen darf. Es ist aber auch einfach zu schön dort:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dort an der Eider liegt Tönning, das „wohl schönste Städtchen auf der Halbinsel Eiderstedt“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tönninger Marktplatz

 

 

Zufälliger Glücksfund

 

In Husum stolperte ich zufällig in den Laden "Frachtgold" hinein***, weil ich das Glücksorte-Buch im dortigen Schaufenster entdeckte und es spontan als Geburtstagsgeschenk kaufen wollte. Im Gespräch mit der Inhaberin des "Frachtgold" stellte sich heraus, dass auch ihr Laden zu den beschriebenen Glücksorten gehört. Catrin Petersen erzählte mir, wie sehr sie den Schreibstil von Elke Weiler schätzt und wie gut ihr das ganze Layout des Buches gefällt. Sie mag es, dass Elke Weiler nicht in eine folkloristische Darstellung à la „Büttenwarder“ verfällt. Ja, genau so geht's mir auch.

 

Die 80 „Glücksorte in Nordfriesland“ sind allesamt echt und bodenständig, friesisch-charmant und lohnen, neu entdeckt und immer wieder besucht zu werden.

 

Elke Weiler: „Glücksorte in Nordfriesland“, Droste Verlag, ISBN: 978-3-7700-2130-7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*** Sabine Frisch vor dem „Frachtgold“ in Husum - 

mit dem obligatorischen Mund-Nase-Schutz und einem richtig guten Buch :)

 

 

 P.S.:

 

Das Reisen geht wieder los

 

Lesen gehört zu den schönsten Beschäftigungen überhaupt. Nur auf dem Papier zu reisen ist aber auf Dauer nicht erfüllend. So kann dieses Buch zwar alle Menschen froh machen, die Sehnsucht nach Nordfriesland haben. Rundum glücklich werden sie aber vermutlich erst wieder, wenn ihnen die Nordseeluft um die Nase weht und sie die Glücksorte ganz real besuchen können. All dies wird jetzt bald wieder nach und nach möglich sein. Damit dies gelingt, sollten wir alle bewusster und  sorgsamer reisen und mit der gebotenen Verantwortung, die wir für einander haben.  

 

Wimmer Wilkenloh: EIDERNEBEL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nordfriesland wird von grauenhaften Verbrechen erschüttert: Mehrere weibliche Mordopfer werden nach und nach in Eiderstädter Kirchen aufgefunden. Der Täter scheint eine Vorliebe für sakrale Orte zu haben. Nun hat Eiderstedt insgesamt 18 Kirchen – ein Serienkiller könnte sich hier noch sehr lange austoben. Zum Glück wird er aber bereits nach den ersten Morden gefasst.  


Dies ist nicht der erste Fall des Kommissars Stephan Mielke Swensen. Autor Wimmer Wilkenloh lässt den inzwischen in Witzwort bei Husum lebenden Kriminaler in insgesamt sieben Nordfriesland-Krimis ermitteln. Swensen ist Buddhist. Weisheiten seines buddhistischen Lehrers inspirieren seinen Alltag. Die Philosophie dieser Religion mag unterstützen, dass der Ermittler ausgeglichen und geistig gesund wirkt. Gerade diese Eigenschaften büßen viele Kommissare in Literatur und Film berufsbedingt ein. Angenehm, dass hier einmal kein Säufer, Psychopath oder Dauerquerulant die Ermittlungen leitet.

  

 

 

 

„Eidernebel“ ist der vierte Fall des Kommissars. Die Aufklärung der brutalen Verbrechen führt Swensen und seine Kollegen in die Abgründe personalpolitischer Machenschaften großer Discounter. „Eidernebel“ erschien erstmalig 2011, ist aber mit seinem kritischen Blick auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Einzelhandel 2020 wieder hochaktuell: Dank Pandemie erfahren die Angestellten im Handel derzeit breite Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Davon dürften die meisten Verkäufer*innen in der Vergangenheit nicht allzu viel erfahren haben. Als ehemalige Ausbilderin erwachsener Menschen im Einzelhandel mein Apell: Nicht Nachlassen bei der Wertschätzung und bitte unbedingt Nachbessern bei der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen!  

Solche Forderungen stellten auch die Mordopfer dieses Romans an ihre Konzernchefs. Ließen die Personaler sie deshalb nicht nur ausspionieren sondern sogar umbringen?

 

Das sogenannte Zellgedächtnis ist ein Phänomen, mit dem ich mich noch nicht befasst habe. Wimmer Wilkenloh ist davon fasziniert. Können sich unsere Zellen erinnern? Bringen transplantierte Organe Wissen und Erfahrungen des Organspenders mit? Kann sich der Organempfänger an Erlebnisse des Spenders erinnern? Die Thesen hierzu spielen eine wesentliche Rolle bei der Aufklärung einer der Morde. Etwas unheimlich und äußerst spanungsvoll, aber auch ziemlich abgedreht finde ich das. Das Zellgedächtnis gibt der Story einen zusätzlichen Nervenkitzel.

 

Autor Wilkenloh jagt sein Ermittlerteam quer durch Nordfriesland. Die Orte, an denen die einzelnen Protagonisten auftreten, gibt es genauso in der Realität und die Gegebenheiten vor Ort hat Wilkenloh akribisch recherchiert (damals gab es noch kein albernes Einreiseverbot für Hamburger und Herr Wilkenloh konnte für seine Romane frei umherrecherchieren). Ob Husum, Koldenbüttel, Simonsberg, Friedrichstadt, Sankt Peter Ording oder Witzwort – da Schleswig-Holstein das Reisen in den Norden weiterhin untersagt, können Menschen mit Fern-/Heimweh zumindest lesend an diesen Orten verweilen.

 

Eigentlich mochte ich solche regionalen Kriminalromane nie. Das ändert sich gerade. „Eidernebel“ ist bei mir gelandet, weil ich den Fluss Eider liebe. Allein der Romantitel hat mich zum Kauf verführt. Gelesen habe ich diesen Krimi im vergangenen Winter, nur wenige Meter vom Eiderdeich entfernt. Für mich war es eine spannende Lektüre, die mich auf über 400 Seiten bestens unterhalten hat. Ich werde Wiederholungstäterin.

 

 

Wimmer Wilkenloh: „Eidernebel. Ein Nordfriesland-Krimi“, Verlag Gmeiner, ISBN: 978-3-8392-1115-1

 

Buchcoverfoto: Verlag Gmeiner

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Eider bei Tönning - ohne Serienkiller

Katja just: Frische Brise auf dem sommerdeich

 

 

 

 

 

"Meine Liebe zur Hallig ist so stark, dass ich hier nicht mehr weggehen möchte." (Katja Just)

 

20 Jahre ist es her, seit die Münchnerin Katja Just auf die Hallig Hooge kam und dort blieb. Wie es dazu kam, konnten ihre Leser bereits in ihrem Buch „Barfuß auf dem Sommerdeich“ lesen. Der Titel klingt nach einem romantischen Urlaubsroman.

 

Tatsächlich geht es aber nicht um verliebte Nordseeurlauber, sondern um die Liebesgeschichte zwischen Katja Just und der Hallig Hooge im nordfriesischen Wattenmeer. Und die ist weniger romantisch, sondern bei aller Liebe auch mit viel harter Arbeit, etlichen Hindernissen und äußerst rauen Wetterbedingungen verbunden.

 

Für dieses herausfordernde Leben auf der Hallig scheint Katja Just jedenfalls gemacht zu sein. Wie sie alle Startschwierigkeiten überwindet und ihren Alltag auf der Hallig lebt, wollten viele Menschen lesen. Das Buch wurde ein Bestseller und die Leserschaft war neugierig, wie es weiter geht.

 

„Barfuß auf dem Deich“ ist 2019 erschienen und ebenfalls ein großer Erfolg. Es ist das erste Buch, das ich von Katja Just lese.

 

Klar und ohne sprachliches Verschnörkeln erzählt sie von sich und ihrem Halligleben.

Ich bin schnell drin im Geschehen – auch ohne das Vorgängerbuch gelesen zu haben. Dabei lerne ich die Gemeinschaft der Bewohner der Hallig Hooge kennen, die Arbeit mit den Tieren, Katja Justs Ferienhausvermietung und einige Episoden rund um ihre Gäste. In ihren Berichten geht es häufig um ganz pragmatische Dinge, die das Leben auf der Hallig regeln, aber auch um alte und neue Freundschaften, den Umgang mit Traditionen und das soziale Leben auf so kleinem Raum.

 

Ihre deutliche Haltung gegenüber fremdenfeindlichen Touristen, die ihre Ängste vor einer Überfremdung der Hallig in skurrilen Anrufen und Schreiben kundtun, finde ich großartig. Ein Journalist hat Katja Just den Titel „Halligbotschafterin“ gegeben. Als solche spricht sie auch die dramatischen Veränderungen an, die den Halligen durch Umweltverschmutzung und steigende Meerespegel zu schaffen machen und ihre Existenz bedrohen. Vor dieser ganz realen Bedrohung stehen alle Küstenbewohner, aber die Halligen sind davon buchstäblich in vorderster Reihe betroffen.

 

Das Leben auf der Hallig ist wunderschön, aber eben nicht immer die Naturidylle, die sich unbedarfte Menschen vom Festland vielleicht vorstellen. Katja Just spricht offen über ihre Zweifel, Krisen und Ängste. Sie lässt ihre Leser dabei sehr nah kommen und teilhaben. Die Autorin ist authentisch, nichts wirkt aufgesetzt oder gar effekthascherisch. Ihre Berichte und Beschreibungen unterhalten mich so gut, dass ich das Buch sehr schnell durchgelesen habe. Keine Frage, ich muss auch das Vorgängerbuch lesen und genauer erfahren, wie die Geschichte von Katja Just und der Hallig Hooge begonnen hat.

 

Katja Just: „Frische Brise auf dem Sommerdeich“, Eden Books, ISBN: 978-3-95910-212-4

 

Buchcoverfoto mit Genehmigung des Verlags

 


 

 

 

 

 

elke weiler: 52 kleine & große eskapaden. sankt peter ording bis sylt

 

 

 

 

 

 

So schön ist es in Nordfriesland

 

Elke Weiler stellt in der Reihe  „52 kleine & große Eskapaden“ aus dem Dumont-Verlag Ausflugsziele in Nordfriesland von Sankt Peter Ording bis Sylt vor.

 

Nun gibt es ja schon einige Reiseführer über diese Region – aber eben keinen wie diesen. Das liegt weniger am Format dieser Reiseführer-Reihe, sondern vornehmlich an der Autorin und ihrer großen Liebe zu Nordfriesland.

Ihre Begeisterung ist ansteckend. Und wer vor der Lektüre noch nicht in die Halbinsel Eiderstedt und ihre Umgebung verliebt war, ist es spätestens nach den ersten Kapiteln.

 

Elke Weilers Art zu schreiben und dabei zu erzählen kenne ich von MEERBLOG.de. Mir gefällt es, wie sie dort über Nordfriesland und ihr Leben auf dem Land schreibt. Bin ich mal nicht im Norden, machen mir ihre Texte Heimweh. Und wenn ich in der Wahlheimat bin, lese ich sie froh und freue mich, auf Eiderstedt zu sein und das Beschriebene direkt vor meiner Haustür zu wissen.

 

„Ab nach Draußen!“


Das Glück lässt sich leicht finden in Nordfriesland. Man muss sich nur vor die Tür begeben und Lust auf neue Entdeckungen haben.

 

Zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Paddel oder auf Inlinern geht es bei ihren Touren vom Startpunkt aus durch die Landschaft oder aufs Wasser. Wie wäre es mit einem Esel als Begleiter? Was halten Sie von Pfannkuchen mit selbstgepflückten Holunderblüten vom Eiderufer? Sind Sie schon einmal im Wasser gewandert? Und wissen Sie, welcher Garten mindestens so beliebt ist wie das darin gelegene Museum? Sie sollten unbedingt ein Picknick in den Dünen machen und  wissen, wie das Ritual einer Friesentaufe abläuft. Und versäumen Sie auf keinen Fall die Schönheit des Katinger Watts!

 

Folgen Sie den Eskapaden-Empfehlungen und machen Sie sich eine glückliche Zeit

 

Eskapaden sind laut Duden abenteuerlich-eigenwillige Unternehmungen. Das können bei Elke Weiler kleine Abstecher in die nähere Umgebung sein, für die schon ein freier Nachmittag ausreicht. Wer mehr Zeit hat, folgt ihren ausführlicheren Ausflugstipps oder macht gleich einen Miniurlaub. Dafür werden ein bis zwei Tage benötigt. Zu allen Ausflügen gibt es genaue Anreisebeschreibungen. Sämtliche Touren stehen zum Download mit GPX-Daten bereit.

 

 

Elke Weiler: „52 kleine & große Eskapaden. Sankt Peter Ording bis Sylt“, Verlag DUMONT, ISBN: 978-3-7701-8076-9

 

Buchcoverfoto mit Genehmigung des Verlags DUMONT

 

 

 

 

 

 

 

 

Claudia Kerpa: Frau sein, Mensch sein, glücklich sein und wie meerart mein leben verändert hat

 

 

Es ist ihr erstes Buch, aber nicht ihre erste Publikation:

 

Claudia Kerpa schreibt seit einigen Jahren auf MeerART.de und unterhält ihre Leserschaft mit Berichten und Reportagen aus Nordfriesland. 

 

Ihr gerade erst veröffentlichtes Buch „Frau sein, Mensch sein, glücklich sein…und wie MeerART mein Leben verändert hat“ gibt sie über Books on Demand heraus. Es passt in keine Genreschublade und ist eine Mischung aus biografischer Erzählung, Selbsterfahrungsliteratur und Ratgeber.

 

Claudia Kerpa wendet sich darin vor allem an Frauen. Ihren Leserinnen macht sie Mut, die eigene Komfortzone zu verlassen und neue Wege zu gehen. So wie Claudia Kerpa selbst es in ihrer Vergangenheit immer wieder gewagt hat. Dass die Veränderungen in ihrem Leben auch mit schmerzlichen Erfahrungen und verzweifelten Momenten verbunden waren, davon berichtet Claudia Kerpa ganz ohne Scheu. Ihre Offenheit ist mutig und berührend. Sie teilt ihre Geschichte mit den Leserinnen und liefert dabei den Beweis, dass der Aufbruch zum Wunschziel einfach nur gewagt werden will: Wer glücklicher leben möchte, muss den unglücklich machenden Ist-Zustand hinter sich lassen.

 

Gemeinsam mit ihrem Mann Ralph hat Claudia Kerpa nach einigen Irrungen und Wirrungen schließlich ihren Platz in Nordfriesland gefunden. Dort verwirklichen beide in Teamwork ihr Projekt MeerART. Sie haben sich einen Ort geschaffen, der mehr als ein Zuhause ist. Sie verbinden hier Wohnen, Leben und Arbeiten und sie betreiben ein Atelier, in das sie regelmäßig Menschen aus der Region zum Austausch und Netzwerken einladen.

 

Claudia Kerpa erzählt, was alles möglich wird, wenn man/frau sich auf den Weg macht und sowohl die Selbstzweifel als auch die Miesmacher hinter sich lässt. Dabei findet sie einen herzlichen Plauderton, der so leicht und unterhaltend wirkt, als säße man mit ihr am Küchentisch oder im Garten. Ihr ist ein ganz und gar persönliches Buch gelungen. Es wird viele Frauen mitten ins Herz treffen, deren Biografie ähnlich schmerzhafte Episoden aufweist. Sie motiviert Menschen, endlich aufzubrechen, um ihr persönliches Lebensglück zu finden. Für Claudia Kerpa wohnt das Glück in Nordfriesland, nicht weit weg von der Nordsee. Sie sagt von sich „Ich habe den Sinn in meinem Leben gefunden und ich werde diesen Weg mit Bedacht weitergehen.“

 

Wie dieser Weg auch aussehen mag – es werden sicher keine ausgetrampelten Pfade sein, auf denen Claudia Kerpa nach neuen Horizonten unterwegs ist. Ihre Leser und MeerART-Fans dürfen sich auf weitere mutmachende und inspirierende Post aus Nordfriesland freuen.   

 

Claudia Kerpa: „Frau sein, Mensch sein, glücklich sein…und wie MeerART mein Leben verändert hat.“, Books on Demand, ISBN: 9783749484966

Foto mit Genehmigung von Claudia und Ralph Kerpa, MeerART.de